
durst von BiERLOS unter CC-BY-ND
Wer morgens den kalten Motor startet, ordentlich Gas gibt und 200 Meter weiter beim Bäcker sein Auto wieder abstellt, darf sich über hohen Spritverbrauch nicht wundern. Die moderne Elektronik der Fahrzeuge sorgt allerdings dafür, dass man beim Starten überhaupt kein Gas mehr geben muss. Wenn es dann aber losgehen soll, dann sollte man möglichst früh in den nächstmöglichen Gang wechseln. Unterhalb von 2000 Umdrehungen ruhig kräftig aufs Gaspedal. Sollte das Wunschtempo erreicht sein, möglichst im höchstmöglichen Gang fahren. Erst wenn der Motor anfängt zu ruckeln, ist es an der Zeit, zurück zu schalten.
Moderne Einspritzmotoren setzen die Benzinzufuhr auf Null, sobald man vom Gas geht. Den Motor kann man so auf dem Weg zur roten Ampel auch als Bremse nutzen. Wer länger steht, etwa vor einem beschrankten Bahnübergang, sollte den Motor ganz ausstellen. Eine ganze Stunde Leerlauf verbraucht etwa einen Liter Sprit.
Um dauerhaft Benzin oder Diesel zu sparen, gilt es, vorausschauend und vor allem sehr gleichmäßig zu fahren.
Unnötige Überholvorgänge oder Beschleunigungen möglichst vermeiden – das kostet nur Sprit und verkürzt die Fahrtzeit kaum messbar. Auf der Autobahn gilt es, die Höchstgeschwindigkeit nicht wirklich auszunutzen. Wer voll auf das Gaspedal tritt, steigert die Geschwindigkeit nur allmählich, verbraucht aber reichlich Sprit.
Strom und damit auch Sprit fressen auch die Heckscheiben- und Sitzheizung sowie unnötig angeschaltete Nebelscheinwerfer. Auch die Klimaanlage wird nicht ständig benötigt.
Und wer immer noch meint, im Winter den Wagen warm laufen lassen zu müssen, zahlt an der Säule ordentlich drauf. Gerade bei kalten Temperaturen verbraucht der Wagen im Leerlauf am meisten. Unnütze Gegenstände, die nur Gewicht verursachen haben im Auto ebenso wenig verloren, wie eine Dachbox die aus Faulheit wochenlang auf dem Dach gelassen wird. Auch der Gepäckträger sorgt für Luftwiderstand und frisst unnötig Benzin.
Ein Wagen, der von Haus aus besonders wenig Sprit verbraucht, ist der VW Polo 1,4 TDI Blue Motion. Mit nur 3.9 Litern Diesel kann man 100 Kilometer weit fahren. Bei den Benzinern sticht der Toyota Prius Hybrid hervor, der mit 4,3 Litern auskommt.

So wie ich das gelesen habe sind hier alle Möglichkeiten für sparsames Fahren aufgezählt. Manchmal muss es zwar auch mal anders sein (aufs Gas drücken soll spaß machen), aber wenn man sich meistens an diese Regeln hält macht sich das schon so ziemlich stark im Portemonnaie bemerkbar.